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Wir
nehmen den gelb markierten Weg in Richtung zur Dorfmitte.
Nur ein Stückchen entfernt, unter dem Hotel Morava,
sehen wir ein gezimmertes Holzhaus, welches in den Jahren
1803-1808 als Grundschule für 9 Kinder funktionierte.
Wir erreichen die Mitte des Dorfes, der die in den Jahren
1802-1806 gebaute St.Joseph-Kirche dominiert. Am Kirchengebäude
ist ein neues Glockenspiel mit elf 4-89 kg schweren
Glocken installiert. Das Glockenspiel spielt um 10.00
und 17.00 Uhr vier Melodien, die sich nach jedem Vierteljahr
ändern. An Feiertagen spielt das Glockenspiel zusätzlich
auch um 12.00 Uhr. Vor der Kirchenwand steht eine Statue
des Patrons, St.Joseph. Auf der ehemaligen Pfarre, jetzt
Postamt. Es ist auf die in die Wand zwischen den Fenstern
eingelassene Platte hinzuweisen, die den Wasserstand
am 3.7.1990 während eines gewaltigen Hochwassers bezeichnet.
Die Existenz des Dorfes selbst ist bereits seit dem
Jahr 1601 belegt.
Von
hier wenden wir uns nach rechts, gegen die Flußrichtung
des Baches Klinovy potok. Nach 10 m überqueren wir eine
Betonbrücke über den Bach und folgen einem unmarkierten,
schräg aufsteigendem Weg. Wir bewegen uns über die Lehne
des Berges Vapenice (786 m) hinauf. Nach einstündigem
Aufstieg gelangen wir in den Paß zwischen den Bergen
Vapenica und Strazna hura (825 m). Hier liegt vor uns
das Panorama des Gebiets südlich vom Riesengebirge,
vor uns sehen wir Vrchlabi (456 m), den südlichen Horizont
schließt der Berg Zvicina (620 m) ab. Wir drehen uns
nach rechts, auf eine schmale Asphaltstraße und nach
einer Weile erscheint vor uns als Dominante der Landschaft
der Berg Lisci hora (1363 m) mit dem ganzen Tal von
Dolni Dvur. Wir gehen eine halbe Stunde lang, bis zur
Bergkommune Strazne, die in einem Paß zwischen den Bergen
Strazna hora und Herlikovicky Zaly (958 m) liegt. In
westlicher Richtung sehen wir den Berg Predni Zaly mit
Aussichtsturm (1019 m) und darunter das Elbental.
Nach
eventueller Erfrischung (Restaurant, Konditorei), wählen
wir eine leicht absteigende Straße, die uns durch die
Gemeinde und zur Kreuzung zu den Bauden Hribeci Boudy
führt. Wir gehen nach rechts, in Richtung zurück nach
Dolni Dvur. Es lohnt sich, einen etwa dreihundert Meter
langen Umweg zu den Bauden Hribeci Boudy mit einer sehenswerten
ehemaligen Marmorgrube zu machen. Die Förderung wurde
hier in den 50-er Jahren beendet, heute wachsen in der
Lokalität einige seltenen Pflanzen des Riesengebirges.
Dauer
des Ausflugs: 3 - 4 Stunden.
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