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Ziel
unseres zweistündigen Spaziergangs wird Zlaty mlyn sein.
Wir werden entlang der Asphaltstraße gegen die Flußrichtung
des Baches Kostelsky potok gehen. Vor uns sehen wir
das Massiv des Berges Lisci hora (1363 m), der sich
über Dolni Dvur erhebt. Links vom Berggipfel befindet
sich die Baude Dvorska bouda.
Ein
Stückchen hinter dem Zeichen, welches die Grenze des
Dorfes markiert, gab es auf der linken Seite früher
einen Eisenhammer, im Betrieb bis zum Jahr 1898. Die
ersten Erwähnungen der Eisenerzförderung in diesem Gebiet
stammen aus dem Jahr 16293 Allein in Rudolfov wurden
im 17.Jahrhundert 11 Gruben geöffnet. Wir kommen zur
Kreuzung mit dem grün markierten Wanderweg von Hanapetrovy
paseky und biegen ihr entlang nach rechts, in Richtung
Tetrevi Boudy ab. Zur linken Seite gehen wir an dem
Häusern Godrovy domky vorbei, und nachdem wir wieder
den Wald betreten, finden wir uns in einem weiteren,
älteren Grubengebiet wider. In dieser Gegend wurde Gold
gefördert. Links oben steht Zvonicka (Glockenturm),
das einzige aus dieser Zeit übriggebliebene Objekt.
Nach zwanzig Minuten erreichen wir Zlaty mlynek, wo
das Golderz angeblich gemahlen wurde. Schriftlich wurde
dies zum ersten Mal im Jahr 1738 erwähnt. Später wurde
das Gebäude zu einem Gasthaus umgebaut und ist mit kleineren
Pausen bis heute im Betrieb. In einem Stilmilieu erhält
man ausgezeichnete Erfrischungen. Wenn wir unseren Spaziergang
noch um eine Stunde länger machen wollen, gehen wir
etwa 100 m bergauf und nehmen wieder den Asphaltweg
zurück nach links, an Zvonicka und Kostelni boudy vorbei
zurück nach Dolni Dvur.
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